Okavango Tour – Tag 3
Victoria Falls

Eigentlich hatte ich anfangs gar keinen richtigen Bock auf die Victoriafälle. Klar, Wasserfall und so – aber ich wusste ehrlich gesagt nicht wirklich, was mich da erwarten würde. Ich dachte, das wird halt wieder so ein typischer Touri-Spot, bei dem man ein bisschen Wasser guckt, ein paar Fotos macht und dann weiterzieht.

Trotz meiner anfänglichen Skepsis war ich schon beeindruckt, aber dann kam Aussichtspunkt 13, die Horseshofalls, und ab da war’s komplett vorbei. Ich stand da, mitten im aufsteigenden Sprühnebel, hörte dieses donnernde Tosen, sah die gewaltige Wassermasse in die Tiefe stürzen, und plötzlich hatte ich Gänsehaut.

Die Victoriafälle haben mich ab diesem Moment total geflasht. Mit einer Breite von rund 1.700 Metern und bis zu 108 Metern Höhe sind sie nicht nur riesig, sondern wirken auch einfach unfassbar lebendig und kraftvoll. Ich bin den gesamten Weg entlang spaziert, immer wieder stehen geblieben, hab’s einfach auf mich wirken lassen – und hätte nie gedacht, dass mich ein Wasserfall so umhauen kann. Dieses Naturwunder ist echt etwas, das man selbst gesehen und gespürt haben muss.